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Sredzka Kolej Dojazdowa
  Schrodaer Kreisbahn
1000/750 mm

Beschreibung

Allgemeine Informationen

Früherer Name: Schrodaer Kreisbahn
Zustand:Strecke wird genutzt Eröffnung: (1900) 1910 Spurweite (1000 mm) 750 mm
Betreiber: Wydzial Promocji i Rozwoju Powiatu Starostwa Powiatowego w Środzie Wlkp. ul. Żwirki i Wigury 1
Eigentümer: Gebietskörperschaft Sroda
Betrieb: Sommerlicher Touristenbetrieb und Sonderzüge

Aktueller Fahrzeugbestand

Px48 1756, Px48 1920

Lyd1 210

Geschichte der Bahn

Das Einzugsgebiet der Schrodaer Kreisbahn begann mit der Eröffnung der ersten Strecke von Glowno nach Kobylepole in Normalspur und Kobylepole - Schroda in Meterspur am 23. 6. 1902 vor den Toren Posens und reichte weit in südöstliche Richtung.

Am 1. Mai 1910 wurde die heute noch betriebene Strecke Sroda (Schroda) - Zaniemysl (Santomischel)

Weitere Strecken wurden bis 1928 eröffnet. Nachdem 1939 und 1943 bereits einige Zweigstrecken stillgelegt wurden und der normalspurige Streckenabschnitt an die Stadt  Posen verkauft wurde, betrug die dann meterspurige Streckenlänge 98,4 km. Täglich verkehrten zwischen zwei und vier Zugpaare auf den Strecken.

Nach dem II. Weltkrieg übernahm die polnische Staatsbahn PKP die Strecken und baute 1953 die wichtigsten Streckenabschnitte auf die Standardspurweite von 750 mm um. Die meterspurigen Fahrzeuge wurden auf das pommersche Schmalspurnetz umgesetzt.

Als Fahrzeuge kamen nun die Px 48 und Personen- und Güterwagen aus polnischer Produktion zum Einsatz

Zwischen 1973 und 1977 wurde der Verkehr auf der Strecke Koblepole-Tulce-Sroda Miasto (Schroda Stadt) abschnittsweise eingestellt. Der Abbau der Gleise erfolgte von1976 bis 1979.

Übrig blieb allein die Strecke Sroda Miasto - Zaniemysl mit eine Streckenlänge von 13 km. Auf dieser Strecke setzten die PKP bis zum Jahr 2000  im Planverkehr Dampflokomotiven der Reihe Px 48  und Personenwagen des Typs AW1 ein.

Im Jahr 2000 übernahm ein Triebwagen der Baureihe MBxd2 die täglichen vier Zugpaare. Mit der Einstellung des Verkehrs auf allen polnischen Schmalspurbahnen zum Juni 2001 wurde auch auf der Sredzka KD der planmäßige Verkehr eingestellt.

Doch die Bahn hatte Glück. Die Gemeinde Sroda übernahm die Anlagen und organisiert seitdem den touristischen Verkehr auf dieser Strecke.

Informationen:

Homepage der Sredzka KD

Literatur und Links

Pawel Korcz, Atlas waskotorowek, Poznan 2006, ISBN 83-920757-3-0,

Weitere Informationen: http://www.bwkd.pro24.pl/www/wydawnictwa.html

Seiten 80/81

 

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