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Piaseczynska Kolej Waskotorowe - 

1000 mm

Beschreibung

Allgemeine Informationen

Früherer Name: 
Zustand: Touristenverkehr Eröffnung: 1900 Spurweite 1000 mm
Betreiber: 
Piaseczyńskiego Towarzystwa Kolei Wąskotorowej

Piaseczynska Kolej Waskotorowe, PL-05-500 Piaseczno, ul. Sienkiewicza, Internet, E-mail
Eigentümer: Gebietskörperschaft Piaseczno
Betrieb: Touristenverkehr an Sonntage in der Saison zwischen Piaseczno und Tarczyn, Charterverkehr

Aktueller Fahrzeugbestand

Lxd2 453, Lxd2 454, Lxd2 465, Lxd2 466
MBxd2 301
Px48 3917

Geschichte der Bahn

Die Verbindung vom Plac Kekshlmskiego in Warszawa (Warschau) nach Piaseczno wurde im Jahr 1900 eröffnet. Die Linie wurde als 1000 mm Schmalspurbahn erbaut. In den folgenden Jahren wurde die Strecke nach Gora Kalwaria, Grojec und Jasieniec erweitert.

1924 wurde Nowa Miasto n. Pilica erreicht. Zwischen 1935 und 1936 wurden große Teile des Warschauer Schienennetzes modernisiert. So erhielt die Strecke in Warschau eine Führung außerhalb des Straßenraumes, der Umladebahnhof in Piaseczno wurde erbaut und die Kolej Wilanowska wurde von 800 mm auf 1000 mm Spurweite umgebaut und der Piaseczynska KW zugeschlagen. Gleichzeitig wurde der Verkehr mit Benzoltriebwagen rationalisiert. Auch eine erste Diesellok (Benzollok) wurde beschafft.

1949 übernahmen die polnischen Staatsbahnen PKP die Betriebsführung auf den Strecken und modernisierten den Betrieb durch die Beschaffung weiterer Triebwagen, die Umsetzung moderner Dampfloks aus Hitterpommern und die Modernisierung der vorhandenen Fahrzeuge weiter. Gleichzeitig wuchs der Güterverkehr hauptsächlich durch die Versorgung eines Militärflugplatzes in Nowe Miasto n. Pilica weiter an. Daher wurde 1973 die Dieseltraktion mit Dieselloks der Reihe Lxd2 eingeführt und seit 1976 wird der Güterverkehr mit Rollwagen durchgeführt. 1986 kommen neue Triebwagen der Reihe MBxd2 und entsprechende Beiwagen als Personenwagen zum Einsatz.

1991 allerdings endet der schon recht bedeutungslos gewordene Personenverkehr auf der Strecke zwischen Piaseczno und Nowe Miasto n. Pilica. Alle anderen Strecken sind zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt und abgebaut.

Der zuletzt auch nur noch sehr spärliche Restgüterverkehr endete offiziell im Jahr 1996. Damit verblieb nur noch der in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts etablierte Touristenverkehr.. Dafür wurde 1997 eine weitere Lok der Reihe Px48 auf 1000 mm Spurweite umgespurt und als Px48 3917 in Dienst gestellt.

Im Jahr 2001 wurde die Strecke mit einem Großteil der Fahrzeuge an die lokalen Behörden übergeben. Die Piaseczyńskiego Towarzystwa Kolei Wąskotorowej (Gesellschaft der Schmalspurbahn Piaseczno) organisiert gegen alle Wiedrigkeiten wie Schienenklau usw. den immer erfolgreicher werdenden Touristenverkehr. Dieser wird gegenwärtig bis Tarczyn  und gelegentlich bis Grojec geführt.

Ulrich Thorhauer
(vgl. Pawel Korcz, Atlas waskotorowek, Poznan 2006, S. 354)

Literatur und Links

Bogdan Pokropinski, Kolej grojecka, Warszawa 2002, ISBN 83-206-1466-X

Pawel Korcz, Atlas waskotorowek, Poznan 2006, ISBN 83-920757-3-0,

Weitere Informationen: http://www.bwkd.pro24.pl/www/wydawnictwa.html

Seiten 54/55

 

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